Der Wecker klingelte um 4:45 Uhr. Heute war es soweit, es ging wieder zurück ins kalte Österreich. Nachdem wir alles verstaut hatten, verließen wir gegen 05:30 Uhr das Hotel. Ich versuchte wieder über Uber einen Transport zum Flughafen zu organisieren, diesmal erfolgreich. Wir bezahlten gerade mal 5€ für die Fahrt.
Am Flughafen angekommen waren wir erstaunt über die Menschenmassen, die sich hier schon herumtrieben. Es dauerte über eine Stunde bis wir den Check In und den Securitiycheck hinter uns lassen konnten. Es verlief aber alles problemlos, wir musste weder einen Rucksack öffnen, noch Erklärungen aufgrund unserem Turm von Giraffen abliefern. Danach transportierte uns eine Bahn zu unserem Gate Bereich, wo wir noch schnell einen Magneten von Katar für meine Magnetsammlung besorgten. Bevor wir dann zu unserem Gate eilten, gönnten wir uns noch zwei Smoothies. Ich nahm noch ein Stück Bananabread als Frühstück im Flieger mit.


Als wir eine Stunde vor Abflug bei unserem Gate ankamen, starteten sie gerade mit dem Boarding. Wir flogen wieder mit Quatar Airlines, diesmal mit einem ganz neuen Flieger. Der Flug verlief problemlos, wobei ich noch einen Blogbeitrag schrieb und danach mit Andi Gladiator schaute. Auch etwas Schlaf konnten wir nachholen. Die vegetarische Option des Essens traf diesmal nicht ganz meinen Geschmack, deshalb war ich froh, dass wir den restlichen Reis vom Inder gestern noch mit hatten. Das war dann heute mein Mittagessen.



Nach der etwas ruppigen Landung aufgrund von stärkerem Wind, fiel dem Mann hinter uns Andis Souvenir Rucksack beim Öffnen der Handgepäcksverstauung auf den Boden. Hoffentlich ist dabei keiner von den Gorillas kaputt gegangen.
Die Passkontrolle verlief, wie erwartet, problemlos und schnell. Unser Gepäck drehte schon Runden auf dem Gepäckausgabeband und keine 15 Minuten nach der Landung waren wir schon im Ausgangsbereich. Dort warteten meine Eltern mit einem Plakat auf mich. Darüber freute ich mich extrem.

Zur Heimfahrt holte sich Andi eine Leberkässemmel und ich bekam mitgebrachten Apfelstrudel, den meine Oma für uns gebacken hatte. Die Heimfahrt verlief problemlos. In meiner Wohnung wartete noch der Christbaum auf uns. Nachdem wir alles ausgepackt hatten, wurde gleich die Waschmaschine gestartet. Anschließend räumten wir noch den Christbaum ab und beförderten ihn aus der Wohnung. Zum Tagesabschluss schauten wir dann Wakanda an, da uns Jones bei der einen Lodge am Lake Bunyonyi erzählt hatte, dass diese Inseln auf dem See beim Film vorkommen würden. Vor 21:00 Uhr fielen wir noch ins Bett.
Meine Airpods konnte ich mittlerweile über die Tracking App auch verfolgen, wie sie vom Flughafen in Istanbul, über den Flughafen in Berlin in eine Ortschaft in der Nähe von Halle angekommen waren. Bin schon gespannt, ob sie es wirklich bis zu mir schaffen.
Diese Reise war einfach ein Traum. Es war genau die richtige Entscheidung diesmal über eine Agentur zu buchen. Wir konnten so die Reise in vollen Zügen genießen. Von der Freundlichkeit der Menschen, sowie dem vorzüglichem Essen und der artenreichen Tierwelt waren wir einfach überwältigt. Die Reise hat alle unsere Vorstellungen übertroffen. Ich verstehen nun absolut warum Uganda als die Perle von Afrika bezeichnet wird. Dieses Land hat einfach so viel zu bieten und die Landschaften dort sind einfach atemraubend. Ich dachte vor der Reise, ich würde nur einmal nach Afrika fliegen, um zu sehen wie diese Safaris so ablaufen und mir eben meinen Traum von den Gorillas in der Natur zu erfüllen, mittlerweile bin ich mir aber nicht so sicher, ob mich Uganda nicht bald wieder sieht.




