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Tag 10 – Am Weg nach Entebbe

Die Nacht war doch sehr spannend. Zum Glück hatte uns die Dame in der Lodge gestern schon vor herumschleichenden nächtlichen Wachen gewarnt, die zum Schutz vor Tieren da waren. Sonst hätte ich mich sicher unwohler gefühlt. Die Nilpferdgeräusche sind auch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber dafür wurde ich mit einem traumhaften Sonnenaufgang über dem NP belohnt. Ich nahm vor unserem Zelt Platz und genoss den Ausblick, während Andi noch jede Minute bis zum Aufstehen ausnutzte. 

Zum Frühstück wagte ich mich heute wieder über ein Spanish Omelette. Nachdem wir unser Lunchpaket erhalten hatten, checkten wir aus und machten uns auf zum NP. Wir führten einen letzten Gamedrive durch, da wir ohnehin auf die andere Seite des NP mussten. Dabei konnten wir noch einmal einige Zebras beobachten, die diesmal sogar alle der Reihe nach in einer Linie spazierten. Heute war purer Genuss angesagt, da keine neuen Tiere mehr zum Vorschein kamen und wir schon viele gute Schnappschüsse hatten.

Es wird in den NPs auch immer wieder Landschaftspflege in vorm von Feuern betrieben. Hierzu werden zuvor vorbereitete Haufen an Ästen kontrolliert verbrannt, um den Tieren weiterhin eine optimale Vegetation zu bieten und eine Überwucherung bestimmter Bäume zu vermeiden.

Jones stoppte noch an einem künstlich angelegtem Wasserloch, wo wir Zebras, Wasserböcke, Impalas und Warzenschweine in friedlicher Nachbarschaft beim Trinken beobachten konnten. Wir stiegen sogar kurz aus, um ein paar Bilder zu machen. Danach war es Zeit den Park und unsere geliebten Sitzplätze, oben am Fahrzeug, hinter uns zu lassen. 

Wir hatten noch eine längere Fahrt vor uns, wobei wir währenddessen wieder eine riesige Herde an Ankole Rindern bestaunten und einen interessanten Milchtransport entdeckten. An einer kleinen Bananenplantage hielten wir an, um Bilder unter den Bananen zu machen und auch Kaffeepflanzen waren dabei.

Dann begann es plötzlich stark zu regnen, wobei der Regen ein paar Kilometer weiter wieder komplett weg war. Das ist hier scheinbar typisch so in Uganda. Am Äquator stoppten wir, um einige der Souvenirshops unsicher zu machen. Wir verbrachten dort sicher 1,5 Stunden bis wir alle Dinge beisammen hatten. Da sich Andi zwei größere Giraffen gönnte und ich auch eine Mittelgroße hatten wir einen Giraffenturm beisammen. Jones lachte darüber und meinte er sei gespannt, wie wir diese im Flieger transportieren würden. Das fragten wir uns auch. Voll gepackt zwischen Souvenirs nahmen wir wieder unsere Plätze im Auto ein und machten unseren Weg nach Entebbe in unser letztes Hotel.

Andi und ich verspeisten noch unsere Lunchpakete, Jones hatte seines schon während unserer Shoppingtour gegessn. Für mich gab es wieder ein sehr leckeres Gemüsesandwich und für Andi ein Käseandwich. 

Bei dem Hotel handelte es sich wieder um dasselbe in dem wir schon die ersten Nacht verbrachten und wir wurden sogar in genau demselben Zimmer untergebracht. Als wir dort gegen 17:00 ankamen, bekam Andi ziemliche Bauchschmerzen und musste sofort einige Male zur Toilette. Da ich keine Probleme hatte, vermuteten wir, das der Käse im Sandwich vielleicht nicht mehr ganz gut war. 

Nun war es an der Zeit Ordnung in unser Souvenirchaos zu bringen und alles sicher zu verstauen. Schritt für Schritt verpackten wir alle heiklen Dinge in Zeitungs- und Klopapier und versuchten sie irgendwo unterzubringen. Andis große Giraffe schaute bei seinem Handgepäck mit dem Kopf heraus. Ich bin echt schon gespannt, ob sie uns das durchgehen lassen morgen. Als wir fertig waren, gingen wir noch zum Ausklang auf ein Getränk zum Pool. Da Andi noch immer nicht recht gut war, ließen wir das Abendessen heute aus und gingen bald zu Bett. 

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