Ein letztes Mal für heuer hieß es ab zum Flughafen, denn unsere Reise nach Uganda stand an. Doch auch diesmal wurden wir wieder vor Herausforderungen gestellt, so wie bei jeder Reise heuer. Ich kämpfte gestern mit starken Magenkrämpfen und erhöhter Temperatur, so dass das Einpacken abends nur mit Schmerzmittel möglich war. Ich hatte die Hoffnung das Andi verschont bleibt, doch auch er begann sich am Abend mit Gliederschmerzen zu plagen. Naja dann wird die Reiseapotheke halt noch etwas erweitert. Nichtsdestotrotz brachte uns mein Vater heute morgen nach Wien zum Flughafen. Mir gings zum Glück schon etwas besser, Andi kämpft sich noch mit Schmerzmittel durch.

Diesmal musste unser Flughafenritual jedoch ausbleiben, also keine Leberkässemmel für Andi und auch kein Smoothie für mich, denn danach war uns beiden noch nicht. Nach Überprüfung unseres Visums am Check In, gaben wir unsere Rucksäcke auf. Anschließend gings zum Securitycheck und pünktlich um 9:00 hob unser erster Flieger Richtung Doha ab.



Der Flug verlief ohne Probleme und wir konnten auch etwas Schlaf nachholen. Gute 5h später landeten wir kurz vor Sonnenuntergang in Doha. Dort mussten wir nochmal durch den Securitycheck durch, der hier wieder ganz anders läuft. Alle elektronischen Geräte bleiben hier im Gepäck, nur Flüssigkeiten müssen separiert werden. Von meinem Rucksack wurde dann noch ein Drogenabstrich genommen, vielleicht lags an meiner umfangreichen Reiseapotheke mit den ganzen Schmerzmitteln. Der Mann vom Securitycheck war sehr freundlich und nach bestandenem Test begaben wir uns zu unserem Abfluggate. Der Flug wurde wieder von Quatarairline durchgeführt, diesmal mit Destination Entebbe. Auch dieser verlief ohne Probleme, ich konnte mich dank meines Reiseführers schon auf Uganda einstimmen und Andi verschlief den Großteil des Fluges dank Schmerztablette ganz gut.



Nach der Landung in Entebbe mussten wir zuerst durch die Einwanderungsbehörde inklusive Visacheck. Es brauchte etwas Zeit, doch verlief problemlos. Das Visum benötigt eine ganze Seite im Reisepass und wurde sogar mit Foto personalisiert.

Nun wurde es spannend, denn es ging zur Gepäckausgabe, mal schauen, ob unser Gepäck auch nach Afrika gefunden hatte. An der Ausgabe tummelten sich schon viele Menschen, wobei die Afrikaner scheinbar ein ganz anderes Temperament als wir haben. Es klebten alle direkt am Förderband, so dass wir gar nicht recht hinsehen konnten. Aber es dauerte nicht lange und unsere beiden Rucksäcke tauchten auf.
Dann mussten wir noch durch den Zoll, wo alle Gepäckstücke nochmal einer Kontrolle unterzogen wurden. Auch das verlief problemlos. Anschließend tauschten wir noch Euros in Uganda Schilling an der erstbesten Wechselstube.
Kurz nach 1Uhr stapften wir dann vollgepackt aus dem Flughafen, voller Hoffnung, dass unser Fahrer dort auf uns warten würde. Von der Weite konnten wir dann schon das Schild mit meinem Namen sehen und wir wurden freundlich von Jones, unserem Reiseleiter für die nächsten 10 Tage, begrüßt. Er übernahm sofort unser Gepäck und lud es in unser treues Gefährt, ein Toyota Land Cruiser, ein. Jones brachte uns dann in unser erstes Hotel ca. 10min vom Flughafen entfernt.

Dort angekommen, standen wir vor einem verschlossen Tor bewacht von 2 Männern mit Gewehren, ganz andere Welt hier. Die freundlichen Männer öffneten sogleich und einer der beiden brachte unser Gepäck in unser Zimmer. Dieses war groß mit Bett inklusive Moskitoschutznetz. Da es schon kurz nach 2 war und morgen Abfahrt für 8:00 Uhr geplant war, gingen wir gleich ins Bett. Wir hatten die Anreise insgesamt gut überstanden und jetzt heißt es Energie tanken für morgen.







