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Tag 4 – NÖ trifft STMK

Gut erholt starteten wir wieder zur selben Zeit zum Frühstück, wobei die Fenster heute zur Abwechslung geschlossen waren und die Raumtemperatur für mich zum ersten Mal erträglich war, aber ich bin ja kein Maßstab dafür, mir wird gleich mal kalt. Istanbul zeigte sich heute zum ersten Mal ohne Bewölkung vom Morgen an, was uns einen tollen Ausblick aus dem siebten Stock, in dem sich der Frühstücksraum befand, bescherte.

Danach hatten wir noch gemütlich Zeit, um uns zusammenzupacken und zu Fuß zum Startpunkt der heutigen Tour zu marschieren. In einem kleinen Bistro tauschten wir unsere Online-Tickets in die Richtigen für den Topkapi Palast ein. Ein Guide holte uns dann vorm Bistro ab, um uns den restlichen Weg bis zum Palast zu begleiten. Dort wurde uns noch erklärt, wie der Palast, inklusive Ausstellungen aufgebaut war, dann verließ uns der Guide und wir liefen in Eigenregie durch die Palastanlage.


Hierbei handelt es sich um einen Sultanspalast mit einer großen Parkanlage. Heute merkte man das schöne Wetter und das Wochenende so richtig, im Endeffekt war es nur ein Herumgeschiebe in den Räumlichkeiten, was so gar nicht meins ist. Wir entschieden nur den Harem und die Diamantenausstellung zu inspizieren.

Der Palast war ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte, aber ich war noch nie in einem Sultanspalast, nur in königlichen oder kaiserlichen Gebäuden bisher. Er hatte aber auf jeden Fall viel Charme mit seinen ganzen bunten Fliesen.

Die Diamantenausstellung hingegen haute mich gar nicht vom Hocker, wenn man schon mal im Tower of London war, ist dies sowieso schwer zu toppen. Außerdem waren die Touristen so richtig ungut, drängten und schoben einen nur herum.

Deshalb beschlossen wir nur noch die Parkanlagen genauer unter die Lupe zu nehmen und dann den Palast wieder zu verlassen. Nach dieser Reise freue ich mich echt schon wieder auf meinen nächsten Solotrip nach Irland, da gibt es wenigstens mehr Kühe und Schafe als Einwohner.

Nach dem Massentourismusspektakel marschierte wir in den nahe gelegenen Tulpenpark, wo wir noch einige Tulpen vor dem Abblühen einfangen konnten.

Anschließend nahmen wir unser Mittagessen wieder in dem Lokal vom ersten Tag ein, wo wir Buffetauswahl hatten. Auch diesmal waren wir zufrieden mit unserer Wahl. Am Rückweg zum Hotel gönnte sich Kathi K. noch einen Granatapfelsmoothie. Denn für Martina war es nun wieder an der Zeit sich eine Pause zu gönnen. Diese nutze ich abermals, um Fotos zu sortieren und euch uptodate zu halten. Der Rest hielt ihr Mittagsschläfchen. Das war ja bekanntlich noch nie meine Stärke und habe ich schon als Kleinkind verweigert. Nachdem alle munter waren, mussten wir noch ein Bild nachstellen, das wir vor 8 Jahren bei unserem erstem gemeinsamen Mädlstrip nach Graz aufnahmen. Wir hatten sehr viel Spaß dabei. Martina musste in der Mittagspause leider auch noch feststellen, dass ihre von zu Hause mitgebrachte Klopapierrolle vom Reinigungspersonal des Hotels mitgenommen wurde. Das bedauerte sie wirklich sehr.

Dann war es an der Zeit sich auf den Weg zu unserem Abendprogrammpunkt zu machen. Mit der Bim fuhren wir auf die andere Seite der Stadt, um dort an Bord eines Schiffs zu gehen. Kathi K. kommt mit Schiffen überhaupt nicht gut klar, aber sie schlug sich dank einem Bier und der Tatsache, dass wir einen Sitzplatz an der frischen Luft ergattert hatten, ganz wacker. Beim Einstieg erhielten wir Wasser in einem Joghurtbecher, sowas ist mir davor noch nie unterkommen. Während der Fahrt wurden wir immer wieder mit Tee versorgt. Das Meer war komplett voll mit Quallen.

Wir waren früh genug da, um noch einen tollen Sitzplatz zu bekommen. Kurz bevor das Schiff ablegte, stellten sich zwei Männer neben unsere Sitzgarnitur, da keine Sitzplätze mehr verfügbar waren. Als wir bemerkten, dass sie Österreicher sein müssten, boten wir ihnen an sich zu uns zu setzen. Das hat unseren Abend auf jeden Fall aufgewertet. Es stellte sich heraus, dass es sich um drei Steirer Pärchen aus der Schladminger Gegend handelte, die vier anderen Personen, kamen ein paar Minuten später nach. Wir unterhielten uns blendend und machten auch noch ein Erinnerungsselfie gemeinsam. Kathi K. bekam auch noch eine Leidensgenossin dazu, da Dagmar auch leicht seekrank wird.

Die Bootsfahrt den Bosporus auf und ab, verlief aber ohne weitere Vorfälle und wir konnten den Wind in den Haaren bei Sonnenuntergangssstimmung genießen. Am Ende verabschiedeten wir uns von den Herrschaften, obwohl wir uns eventuell morgen am Flughafen nochmal begegnen, da sie nur eine Stunde nach uns von Istanbul abheben.

Kathi K. war heilfroh als sie endlich wieder ihre beiden Füße an Land hatte. Wir machten uns sogleich auf den Weg zur Bim, wo wir in dem selben Viertel ausstiegen, in dem wir am Donnerstag zu Abend gegessen hatten. Dort suchten wir uns ein Lokal, das uns ansprach. Der Kellner war extrem zuvorkommend und erfüllte uns alle unsere vegetarischen Extrawünsche. Das Essen war wieder echt lecker.

Anschließend marschierten wir zur Rooftopbar, die wir auch schon am Donnerstag besucht hatten, diesmal aber inklusive Martina. Wir genossen noch einmal den Ausblick über Istanbul bei Nacht und bestaunten die bunten Lichter.

Gegen 22:30 bewegten wir uns gemütlich Richtung Hotel. Am Rückweg über die Brücke standen die Fischer immer noch in Reih und Glied und versuchten ihr Glück beim Fischen. Auch die Maiskolbengrillstände waren noch voll in Betrieb. Kathi K. marschierte dann noch kurz alleine zur Hagia Sophia und zur blauen Moschee hoch, um diese auch bei nächtlicher Beleuchtung abzulichten. Der Rest bezog währenddessen schon das Zimmer. Der Hotelrezeptionist bot uns noch an, einen Transport für uns morgen zum Flughafen zu arrangieren, was wir dankend annahmen. Kathi K. war nach gut 20min auch wieder bei uns und präsentierte uns ihre Schnappschüsse. Dann ging’s ins Bett. Morgen werden wir gemütlich in den Tag starten, denn außer ein paar Souvenireinkäufen und einem Moscheebesuch, steht nur noch die Heimreise am Programm.

2 Kommentare

Ulli Erber
Is ja echt toll, was ihr alles unternehmen. Und so schöne Fotos! Noch einen schönen letzten Tag und eine gute Heimreise.
Laura Karner
Laura KarnerRedaktion
Dankeschön, ja wir haben definitiv unseren Spaß. ☺️🙌 sind schon am Weg zum Flughafen ✈️

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