Alle Jahre wieder ist es Zeit für unseren Mädlsausflug, diesmal wagten wir uns zur Abwechslung sogar in einen Flieger mit der Destination Istanbul. Für mich ging’s volée von der Arbeit nach Wieselburg, wo ich die Mädls nach der Reihe einsammelte. Nachdem wir das Gepäck verstaut hatten, brachte ich uns mit Quaxie sicher zum Mazur Parkplatz nach Schwechat.

Am Weg zum Flughafen begann es natürlich zu regnen, denn bei unseren Trips tut es das normalerweise immer. Hoffentlich ist es mit dem getan und wir haben dann schönes Wetter in Istanbul. Außerdem erhielten Martina und Kathi K. während der Autofahrt jeweils einen Anruf von ihren Vätern, die uns darauf hinwiesen, dass gerade ein Erdbeben der Stärke 6,2 Istanbul getroffen hätte. Das war natürlich auch klar bei meinem Glück, die zwei letzten Reisen nach Nordamerika flog ich immer ins Waldbrandgebiet. Naja wir werden sehen, ob die Sehenswürdigkeiten alle geöffnet haben oder wir Nachwehen vom Erdbeben mitbekommen werden.

Check In und Securtiy Check am Flughafen verliefen problemlos. Anschließend gabs meinen typischen Flughafen Smoothie, bevor wir uns auf den Weg zum Gate machten.




Das Boarding startete später als geplant und auch der Flieger hob dann erst mit einer guten halben Stunde Verspätung ab, da wir noch einen medizinischen Notfall vorm Abheben hatten. Schlussendlich mussten die Passagiere aussteigen, da sie nicht flugfähigen waren. Bei meinen Flügen wird es einfach nie langweilig. Ich, als Küken der Runde, durfte am Fenster sitzen, damit ich meine Fotos für Insta und den Blog schießen kann. Kathi R. und Martina verschliefen den Großteil vom Flug. Kathi K. und ich nutzten die Zeit mit Lesen und Aussortieren von Fotos von vorherigen Urlauben.

Nach gut zwei Stunden ging der Flieger in den Landeanflug, wobei ich die nächtliche Beleuchtung Istanbuls bestaunen konnte.

Nachdem wir durch den Visacheck durch waren, wurde das Gepäck abgeholt. Anschließend ging es mit einem Uber zum Hotel. Die Fahrt dauerte über 45min. Istanbul wirkt auf den ersten Blick riesig und die Menschen scheinen hier auch gern nachts unterwegs zu sein, von ruhigen Straßen kurz vor Mitternacht waren wir weit entfernt.


Im Hotel angekommen, bezogen wir gleich unser Zimmer. Es liegt im dritten Stock, mir war sowieso klar, dass ich nicht in den Lift steige, da ich mit Aufzügen ohnehin schlechte Erfahrungen gemacht habe (bin schon 3mal stecken geblieben), aber auch die anderen mussten die Treppe nehmen, denn der Lift war defekt. Die Koffer von den anderen Mädels wurden von einem Hotelangestellten hinauf geschleppt. Das Zimmer war eher klein gehalten, aber sauber und wird den Zweck für die paar Nächte erfüllen. Wir machten uns dann rasch auf den Weg ins Bett, da morgen ganz zeitig die Hagia Sophia am Programm steht, wenn sie geöffnet hat. Denn heute blieb sie aufgrund des Erdbebens geschlossen.







