Die Nacht war für mich etwas ungemütlich, ein Auto ist halt doch kein Bett. Nichtsdestotrotz weckte ich Alex um halb 7 auf und startete zum Glück im Trockenen unsere Umräumaktion. Vor der Abfahrt musste ich noch kurz zum See, um einen Temperaturcheck zu machen. Er fühlte sich im Vergleich zum Pazifik echt angenehm an. Kurz nach 7:00 Uhr starteten wir dann die Heimreise, wobei wir die umliegenden Berge aufgrund der Wolkendecke nur erahnen konnten.


Die Weiterfahrt verlief problemlos, wir begannen aber das Mautsystem der Italiener zu hinterfragen. Dort gibt es nämlich keine Vignetten wie bei uns, sondern man zahlt für jeden Streckenabschnitt. In Italien waren es über 60€, die wir bezahlten. Da hast du bei uns schon fast eine Jahresvingette, echt irre wie die Italiener tun, wenn man sich vorstellt die brauchen die Autobahn vielleicht, um in die Arbeit zu kommen. In Spanien und Frankreich ist das übrigens das selbe.
Nachdem wir den Brenner passiert hatten, zeigte sich Tirol von seiner schönsten Seite bei strahlendem Sonnenschein. Noch ein kurzer Tankstopp in Hall und dann hieß es übers große Deutsche Eck ab nach Hause.

In Deutschland, wo der Bayrische kurz seinen Auslauf etwas genoss, hing der Nebel komplett herinnen, aber ab Salzburg wurden wir wieder mit Sonnenschein belohnt. Am frühen Nachmittag war ich dann zu Hause, wo ich mich schon extrem auf mein Badezimmer und meine Couch freute. Nach gut vier Wochen fast durchgehendem Unterwegs sein, freue ich mich jetzt wieder auf die Umsetzung der anstehenden “Projekte” in der Arbeit, meine eigenen vier Wände und Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen.
Trotzdem bin ich froh den Trip mit Alex gemacht zu haben. Ich sah neue Orte und Alex konnte entspannt arbeiten während er seinem zu Hause, dank mir als Chaufferin, bequem näher kam, also für uns beide eine Win Win Situation. Für heuer wird das die letzte Reise gewesen sein, aber Ideen für nächtes Jahr habe ich schon im Kopf.




