Nach einer sehr kurzen Nacht ging es um 7:00 Uhr, nachdem wir das Auto umgebaut hatten, schon wieder weiter. Erster Stopp war der Hafen von Nizza, wo wir einen kurzen Spaziergang an der Strandpromenade unternahmen und unter anderem am “I love Nizza Sign” vorbeikamen.




Danach ging es weiter nach Monaco, da Alex bis am frühen Nachmittag noch arbeiten musste, hatte ich die Ehre mich auf Monacos Straßen wie ein Formel 1 Auto zu bewegen oder zumindest annähernd. Die Straßen dort sind verdammt eng und ehrlich gesagt, einmal durchfahren hat mir gereicht. Aber es war schon imposant mal in diese andere Welt von Reich und Schön einzutauchen.




Die erste Challenge war einen enge Bergstraße hochzukommen, um eine Wahnsinns-Aussicht auf Monaco zu genießen. Anschließend gings wieder runter bis zum Hafen und rein in das erst beste Parkhaus, das echt verdammt eng war. Aber ich hab den BMW gut eingeparkt und dann machten wir Monaco zu Fuß unsicher.




Zuerst besichtigten wir einige Yachten im Hafen, wobei wir beide hinterfragten wozu die überhaupt notwendig sind und wofür sie eigentlich genutzt werden. Was uns beide begeisterte ist die Bauweise der Stadt selbst. Alle Gebäude so verschachtelt in einen Berg zu bauen ist einfach beachtlich.




Anschließend gönnten wir uns ein leckeres Eis aus den silbernen Zauberbehältern. Diesmal gab’s Himbeere, Mango und Stratictella für Alex und Mango und Zitrone für mich.

Abschließend mussten wir uns noch das Casino von Monte-Carlo ansehen, wo davor diverse schickere Fahrzeuge parkten. Die Besucherzielgruppen varrieren hier von dem was man erwarten würde, also Reich und Schön, bis hin zu einer älteren Dame mit Rucksack und Gehstock ausgestattet. Ich musste das einfach festhalten, da es für mich vollkommen absurd wirkte.






Dann machten wir uns zurück zum BMW, wo Alex aus dem engen Parkhaus fahren durfte und anschließend noch einen Teil der Formel 1 Strecke abfuhr. Danach ließen wir die engen Straßen von Monaco hinter uns.





Jetzt war es an der Zeit eine Entscheidung über die weitere Route nach Hause zu treffen. Zur Auswahl standen über Gardasee und Brenner oder Mailand, die Schweiz und Liechtenstein. Aufgrund der Wetterlage, die überall stärkeren Regen vorhersagte, fiel die Wahl auf die kürzere Strecke über den Brenner. Heute wollten wir noch bis zum Gardasee kommen. Ich schlief kurz während der Fahrt, wurde aber bald vom Prasseln des Regens aufgeweckt. Dann übernahm ich das Lenkrad bis wir am Gardasee gut zwei Stunden später auf einem Parkplatz relativ in der Mitte des Ostufers ankamen.
Dabei passierten wir auch das Gardaland, ein Vergnügungspark hier, der bei mir sofort Kindheitserinnerungen auslöste, da wir vor mehr als 20 Jahren hier Urlaub machten und der Besuch in diesem, besonders Achterbahn und Kaffeetassenkarussell, war mein Highlight. Die Umräumaktion gestaltete sich heute eher ungemütlich aufgrund des Regens, dafür waren wir um einiges schneller. Mal schauen, ob es morgen früh trocken ist und wir noch einen schönen Anblick vom Gardasee bekommen.




