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Good Bye MV Ushuaia & Hallo Home

Auch heute wurden wir gegen 6:30 Uhr von Martin geweckt, welcher uns die Information gab, dass wir mittlerweile im Hafen von Ushuaia angelegt hätten und gerade ein wunderschöner Sonnenaufgang am hinteren Ende des Schiffes zu sehen war. Ich sprang trotz meinem doch schlechter werdenden Zustands aus dem Bett. Nichts hält mich von einem schönen letzten Sonnenaufgang ab. Den genoss ich in Jasmins Gesellschaft, jedoch hatte es im Hafen von Ushuaia schon etwas den Reiz verloren. Zurück in der Zivilisation und bald auch zurück in der Realität. Auch von Adrian verabschiedete ich mich noch einmal, da er gerade am Deck stand.

Achja by the way noch eine witzige Geschichte. Ich habe vor zwei Tagen als ich meine zweite Garnitur an wasserdichten Hosen zum Anziehen hergenommen habe, einen Socken wieder gefunden, der mir seit April abgängig war. Der klebte am Klettverschluss zum enger Stellen bei der Hüfte. Ich dachte mir im April ich habe den irgendwo beim Sport umziehen verloren. Damals hatte ich diese Hose gekauft und eben einmal gewaschen und seither nie wieder angegriffen. Also bringt mit die Antarktis sogar meinen Socken wieder zurück. Der andere Socken wartet bestimmt schon sehnsüchtig zu Hause auf sein Gegenstück.

Meinem Hals ging es zwar etwas besser, dafür war ich nun in das Schnupfen Stadium übergegangen. Ich meinte zu Alex nur, als nächstes fange ich dann zu husten an und zu Hause bin ich wieder fit. Unsere Koffer mussten wir vor dem Frühstück schon auf den Gang stellen, damit diese von der Crew an Land transportiert werden konnten. Dann ging es auf zum letzten Frühstück. Ich trank wie immer Kamillentee. So viel Kamillentee wie in den letzten 10 Tagen habe ich in meinem Leben, glaube ich, noch nicht getrunken. Den gibt es normal immer nur, wenn ich krank bin. Dieser war hier aber die beste Variante, sonst gab es nur grünen Tee, den ich echt nicht ausstehen kann und schwarzen, den ich zwar schon mag, aber momentan war mir mehr nach Kräutertee und Kamille war mehr oder weniger die einzige Wahl. Wir saßen heute bei den Amerikanern und Australiern und erfuhren noch schlechte Nachrichten. Unsere Fluggesellschaft, Aerolineas Argentinas, hatte tägliche Streiks in 3 Stunden Blöcken angekündigt. Morgen würden sie von 15:00 bis 18:00 Uhr andauern und unser Flug geht um 14:30 Uhr von Ushuaia weg. Da könnten wir nochmal Glück haben. Jetzt wurde uns auch klar, warum die nächste Expeditionsfahrt der MV Ushuaia abgesagt wurde. Ja genau die Tour nach uns wurde gecancelled, da eine große Agentur 60 Passagiere storniert hatte. Bestimmt aufgrund des momentanen Flugchaos hier in Argentinien. Denn das ist so ziemlich die einzige und vor allem auch größte Fluggesellschaft, die hier nach Ushuaia fliegt. Wir waren heilfroh, dass unsere Antarktisreise ohne Probleme gelungen war. Was wir auf der Heimreise noch erleben, werden wir sehen.

Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen von der Kabine und der MV Ushuaia. Wir stapften mit unserem Handgepäck nach unten und winkten unserem Expeditionsteam von Land aus nochmal zu. Anschließend verabschiedeten wir uns von den anderen Deutschen und marschierten mit Jasmin, Fabio und Sebastian den Pier nach vorne. Dort trennten sich unsere Wege fürs Erste, da jeder in sein heutiges Quartier einzog. Alex und ich mussten ca. eine Viertelstunde zu unserem Hotel gehen, wo wir unser Gepäck bis zum möglichen Check-In Zeitpunkt verstauten. Mir war auf dem kurzen Weg schon so heiß, wo ich mir nicht ganz sicher war, ob ich jetzt fieberte oder die 10 Grad einfach ungewohnt waren, nach den zwei Wochen Kälte. Ich zog im Hotel sofort mein zweites Paar Socken und meine Leggins, die ich unter der Jean an hatte, aus. Meine Kleidungswahl war noch an Schiffstemperaturen angepasst.

Danach spazierten wir zum Portal von Ushuaia, das über 1.5h zu Fuß entfernt lag. Das Wetter heute war traumhaft, für uns fühlten sich die 10 Grad bei Sonnenschein an, wie 25 würde ich sagen. Ich lief fast die ganze Strecke im Trägertop. Dort angekommen schossen wir ein paar Bilder und gingen wieder retour. Wir mussten ja ohnehin irgendwie die Zeit verbringen und sich nach 10 Tagen endlich mal wieder mehr zu bewegen war angenehm. Am Tagesende hatten wir über 30.000 Schritte zusammen gebracht, das war für meinen Zustand dann doch etwas viel und mir tat fast alles weh. Trotzdem war ich froh, dass es mich mehr erwischt hatte als Alex, denn so einen männerschnupfigen Mann würde ich gerade weniger gut ertrage, wenn ich selbst nicht top fit bin.

Am Rückweg erledigten wir unsere Souveniereinkäufe und stempelten auch noch unsere Reisepässe mit zwei ganz besonderen Stempeln.

Anschließend checkten wir schlussendlich gegen 15:00 Uhr im Hotel ein. Nun war ich mir sicher, dass ich erhöhte Temperatur hatte. By the way es war nicht meine Idee zu dem Portal zu marschieren, sondern Alex und ich wollte ihm den Gefallen tun. Im Hotel packte ich zuerst mein Gepäck halbwegs flugfertig ein und rastete mich anschließend knapp zwei Stunden aus, bevor wir uns mit Jasmin und Fabio in der Stadt trafen. Wir gingen zur Patagonia Brauerei, welche die südlichste der Welt sein soll. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, zumindest ein kleines Bier zu trinken. Es war, obwohl ich normal kein Bier mag, wirklich nicht so schlecht.

Anschließend trafen wir uns mit Sebastian bei einem Lokal in der Stadt, wo wir zu Abend aßen. Es gab echt leckere vegetarische Nudeln für mich, Gnocci für Jasmin und die Jungs bekamen alle Fleisch. Sebastian lieferte schon wieder so viele lustige Meldungen, dass wir alle Tränen lachten. Er reist nun weiter und trifft auf eine andere Reisegruppe, wobei er meinte, die hätten es jetzt echt schwer, da wir den Standard so hoch gesetzt hätten.

Zum Abschluss tranken wir noch ein Getränk im südlichsten Dublin Pub der Welt, wobei ich bei Limonade blieb. Gegen 23:00 Uhr war bei mir dann echt schon das Limit erreicht und wir gingen alle gemeinsam zurück zu unserem Hotel. Dort bekamen wir von Jasmin noch ein paar Klamotten, die wir für sie mit nach Österreich nehmen sollten, da ihnen das warme Gewand in den nächsten Monaten nur im Weg wäre. Vorm Hotel verabschiedeten wir uns von Fabio und Jasmin. Sebastian sitzt morgen im selben Flieger wie wir, eigentlich auch direkt neben uns. Darauf hatten wir beim online Check-In extra geachtet. Wir waren echt glücklich mit unseren Mitreisenden, ich hätte nicht gedacht am Ende der Welt neue Freunde zu finden. Für Alex und mich gings dann jeweils mit einem Neocitran als Betthupferl in die verdiente Nachtruhe.

Die Nacht war für mich irgendwie eigenartig, als würde mir die Schunkelei fehlen. Ich ging sogar zwei Mal auf die Toilette, ganz untypisch für mich und hatte dabei etwas das Gefühl als würde sich der Boden bewegen und nein das kann nicht von dem einen Bier von gestern sein. Meinem Hals ging es wieder gut, der Rest war eher am abwärts Trend, Alex schien dafür momentan topfit, wenigstens etwas. Nach dem Frühstück, welches für den Hotelpreis echt bescheiden ausfiel, packten wir die Koffer fertig und machten uns auf den Weg zum Flughafen.

Ich wollte früh genug da sein, falls es wirklich zu Verzögerungen aufgrund der Streiks kommen sollte. Mit einem Uber wurden wir hin gebracht. Der Flughafen mit den Bergen im Hintergrund war nochmal ein schöner Anblick. Im Gebäude selbst stand schon eine längere Schlange für den Check-In bereit. Als wir an der Reihe waren, kam der Zeitpunkt der Wahrheit. Wir hatten es geschafft beide Übergepäck zu haben, Alex Koffer wog jedoch fast 36kg und bei 32kg ist die Maximalgrenze, somit wurde nochmal in meinen Koffer umgepackt, der hatte “nur” 26kg. Auf jeden Fall war der Mann vom Check-In so freundlich uns auf einen früheren Flug umzubuchen, so dass wir in Buenos Aires nicht vom nationalen auf den internationalen Flughafen wechseln mussten. Dies tat er ohne, dass wir ihn darum baten. Wir mussten uns nur beeilen, da das Boarding in 15min beginnen würde. Also liefen wir Richtung Securitycheck. So etwas hatte ich bisher noch nie, einfach Handgepäck in die Kisten legen, keine Flüssigkeit heraus, keine elektronischen Geräte, alles vollkommen egal. Das einzige was der Dame wichtig war, war mir zu sagen, dass ihr mein Tattoo gefiel, sie hielt mich noch am Arm, um es genauer zu betrachten. Ich freute mich echt, so viel gutes Feedback dafür zu bekommen.

Im Gatebereich trafen wir noch auf die Italiener und die Niederländer vom Schiff, sowie auf die australische Familie. Wir waren alle im selben Flieger. Nur Sebastian musste jetzt mit anderen Sitznachbarn im Flieger klar kommen, denn er blieb bei seinem Flug. Er schaffte es jedoch noch rechtzeitig aufs Gate, um sich bei uns zu verabschieden, bevor wir in den Flieger stiegen.

Der 3h Flug nach Buenos Aires verging schnell und wir bekamen sogar Cookies, Wasser und Tee. Nach der Anreise nach Santiago de Chile waren wir ja auf alles vorbereitet gewesen. Dann sollte der Service im Anschlussflug nach Madrid, der auch über die argentinische Airline ging, wohl auch passen.

Am Flughafen angekommen, sahen wir dann leider am Infoboard, dass unser Flug nach Madrid um 1,5h verspätet war. Also hieß es jetzt statt 8h fast 10h warten. Ich hoffte ja nur, dass wir unseren Anschluss in Madrid erreichen werden. Denn bei einer Heimreise von über 30h bist du froh, wenn du nicht noch zusätzliche Probleme bekommst, obwohl ich das ja eigentlich mittlerweile von meinen Heimreisen gewohnt bin. Auf jeden Fall passierten wir gleich den Securitiy-Check und suchten sich anschließend eine Lounge, die wir wieder aufgrund von Alex Kreditkarte nutzen durften. In diesem Fall war das echt praktisch, da er in Ruhe arbeiten konnte, wir jederzeit kostenlos Zugang zu Essen und Getränke hatten und ich auch etwas zur Ruhe kommen konnte. Obwohl die meiste Zeit nutzte ich um an meinem Blog zu schreiben. Als es Abend wurde, gab es echt leckere Empanadas (Teigtaschen) gefüllt mit Mais und Käse. Da habe ich sicherheitshalber schon zugeschlagen, denn ganz trauen tue ich der argentinischen Airline bezüglich Verpflegung noch nicht. Es waren übrigens sehr viele Flüge von dieser verspätet, auch der Flug nach Rom ging 3h später und zwar zur selben Abflugzeit wie unserer.

Gegen halb 1 liefen wir zum Gate, wo schon die Menschenmassen davor warteten. Gleich daneben, sollte der Flieger nach Rom starten. Wir trafen noch einmal auf die Italiener vom Schiff und verabschiedeten uns von ihnen. Der Boardingprozess war ein Chaos, die Airline wirkte keinen Stress zu haben und die Verspätung war ihnen komplett egal. Es kam keine einzige Entschuldigung für etwaige Unannehmlichkeiten bezüglich Anschlussflüge. Also bei Austrian hätte es das nicht gegeben. Achja zwei Spanier von unserm Schiff stiegen mit uns an Board und saßen sogar in der selben Reihe wie wir, nur auf der anderen Seite. Wir hatte nur zwei Sitze nebeneinander. Kurz vor 2:00 Uhr waren wir endlich in der Luft und wir schliefen beide relativ rasch ein. Leider dauerte unser Frieden nicht lange, denn gegen 2:45 Uhr wurden uns Hühnchen und vegetarische Nudeln serviert. Obwohl wir beide eigentlich keinen Hunger hatten, aßen wir zum Glück brav, denn das sollte für die nächsten 10 Stunden wieder alles an Verpflegung sein, nicht einmal mit Getränken sind sie durchgegangen. Mir ist schon klar, dass es sich wieder um einen Nachtflug handelte, aber zumindest Wasser könnten sie ja anbieten.

Wir schliefen beide relativ viel und halbwegs akzeptabel. Mein Zustand verbesserte sich schön langsam, dafür lief Alex Nase jetzt doch immer mehr. Kurz vorm Landeanflug, der gegen 17:15 Uhr in Madrid stattfand, bekamen wir Frühstück, dass aus einem Müsliriegel, ein paar Crackern und einem Joghurt, welches mehr die Konsistenz von Gelee hatte, bestand. Ich aß nur den Riegel und packte die Cracker für später ein. Nach der Landung begann der Marathonlauf, denn wir hatten genau 2.5h Zeit bis unsere Maschine nach Wien abhob.

Also so etwas habe ich noch nie erlebt. Zuerst hieß es Gepäck abholen, das hatten wir gegen 18:15 Uhr. Anschließend mussten wir mit einem Bus zum anderen Terminal fahren. Zum Glück informierte ich mich in Buenos Aires noch darüber, wie wir von Terminal 1 zu Terminal 4 am schnellsten gelangen und war schon etwas vorbereitet. Auch mit dem Bus hatten wir Glück, da er schon vor der Tür stand und gleich los fuhr, jedoch dauerte es gut 15min bis wir am richtigen Terminal waren. Dort wurde mir dann etwas anders. Unzählige Menschen standen bei Iberia an für den Check-In und die Gepäcksabgabe. Gefühlt alle Flüge schienen von 15 Automaten per Selbstbedienung abgefertigt zu werden, wobei auch nur die Hälfte davon funktionierte, echt lächerlich. Um 19:00 Uhr waren wir dann endlich an der Reihe, nur bekamen wir keine Gepäcksbänder. Alex probierte es dreimal. Ich holte mir drei verschiedene Damen, die uns helfen sollten, da sie immer wieder davon liefen. Nach einer Viertelstunde hatte ich endlich den Gepäcksanhänger, doch bei Alex funktionierte es einfach nicht. Er musste dann noch zu einer anderen Stelle, wo der Check In auf altmodische Weise persönlich durchgeführt wurde. Ich gab mein Gepäck in der Zwischenzeit auf, denn um 19:25 Uhr sollte ja schon unser Boarding beginnen. Alex hatte noch immer einige Leute vor sich, ich war dann schon echt nervös und beschloss durch den Securitiycheck alleine zu gehen und zum Gate zu laufen. Dort konnte ich vielleicht noch mehr ausrichten als neben Alex in der Schlange zu stehen.

Also trennten wir uns. Der Securitycheck ging super schnell, dort war genug Personal vorhanden, nur das Gate war noch 10 Minuten zu Fuß entfernt. Am Gate war die Airline schon mitten im Boarding. Ich wartete auch eine Meldung von Alex, der mir kurz nach halb 8 schrieb, dass er nun endlich durch ist und kommt. Als er am Gate war, sahen wir noch wie sie seinen Koffer in den Flieger transportierten. Wir waren bei den letzten Leuten, die in den Flieger einstiegen. Komplett durchgeschwitzt und fertig, nahmen wir auf unseren Plätzen platz, heil froh es gerade noch inklusive Gepäck in den Flieger geschafft zu haben. Der einzige negative Punkt, wir hatten keine Zeit mehr Wasser zu besorgen. Also standen uns nochmal 3h Flug ohne Verpflegung bevor. Ich schrieb nur noch an meine Mama ein Whats App, sie solle bitte unbedingt Wasser mitbringen nach Schwechat.

Der Flug war so ganz okay, nur die ersten jammernden Österreicher hatten wir schon in der Luft ein paar Reihen hinter uns. Also Airpods rein und nochmal die Reise Revue passieren lassen. Wir waren beide erstaunt, dass wir die 5 Wochen so gut miteinander klar kamen. Auf unserer letzten gemeinsamen Reise zum Nordkap sind wir öfter aneinander gekracht, das war diesmal harmlos. Aber wir sind ja doch um 4 Jahre älter geworden, vielleicht wird man da schon ruhiger. Wir waren echt dankbar über das was wir die letzten Wochen alles erleben durften und uns beiden war vollkommen klar, dass es noch einige Zeit dauern würde, bis wir alles wirklich verarbeitet haben. Immerhin standen wir vor 5 Tagen noch am südlichsten Postamt der Welt umgeben von Pinguinen und in ein paar Minuten sollten wir wieder in der Realität in Wien angekommen sein.

Gemütlich und komplett entspannt verließen wir den Flieger. Nun hatten wir keinen Stress mehr. Ohne Passkontrolle kamen wir zur Gepäcksausgabe, wo mein Koffer schon eine Runde drehte. Ich meinte ja vorhin schon zu Alex, wirst sehen in Wien ist das Gepäck schon da, wenn wir vorm Band stehen. Wir packten unsere beiden Koffer nochmal um, sodass Alex wieder alle Sachen bei ihm hatte und dann marschierten wir hinaus. Ich, mit einem fettem Grinser im Gesicht, also freute ich mich ja doch auf zu Hause. Meine Eltern standen schon da und hielten ein kleines selbst gezeichnetes Plakat in die Höhe. Darauf befanden sich Pinguine, unser Schiff und eine Walflosse. Ich freute mich echt sie wieder in den Armen zu haben. Gemeinsam liefen wir zum Auto, wo schon Wasser und wie immer Apfelstrudel auf uns wartete.

Während der Fahrt nach Altlengbach, wo wir Alex an seinen Vater übergaben, stellte mir Alex noch meinen neuen Weckton mit der Guten-Morgen-Schiffs-Ansage ein. Wir verabschiedeten ihn dann und fuhren nach Wieselburg weiter. Gegen halb 1 lag ich dann im Bett, ohne dass ich den Koffer noch ausgepackt hatte. Ich wollte versuchen den Jetlag so gut wie möglich zu umgehen, was mir nicht so gut gelingen sollte. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich werde in den kommenden Tagen vermutlich noch ein kurzes Resümee über die letzten 5 Wochen schreiben. Hier möchte ich nur noch Danke sagen. Danke an Alex, dass er in den 5 Wochen für jedes Erlebnis zu haben war, Danke an meine Eltern, die nicht nur Flughafentaxi gespielt haben, sondern auch meine Pflanzen, vermutlich sogar besser als ich, in der Zwischenzeit versorgten und sich um meine Rechnungen gekümmert haben (bei 5 Wochen kommt ja doch einiges zusammen), ein Danke ans Universum, dass alles so gut geklappt hat auf unserer Reise und wir so viele schöne Momente erleben durften, ein Danke auch an mein Team, das mir 5 Wochen lang den Rücken frei gehalten hat und natürlich auch ein Danke an euch für euer Interesse an unserer Reise. Ich freue mich echt, dass ihr an meinen Gedanken interessiert seid und ihr Freude am mitreisen habt.

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