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Tag 6 – Antelope Canyon & Monument Valley 

Nach einer erholsamen Nacht, ging es heute wieder früh los, um rechtzeitig am Startpunkt für unsere gebuchte Tour zum Antelope Canyon zu sein. Dort angekommen, sahen wir schon einige Menschen und Allradbusse für die Touren bereit stehen. Nach dem Check In war klar, wir werden in Bus Nr. 2 mitfahren. Eine freundliche Dame sprach mich gleich an und meinte wir können uns zu ihnen stellen. Wie sich heraus stellte, waren wir mit 2 Familien aus Indiana im Kleinbus, die gerade  auf einen gemeinsamen 10-Tages Trip, von Las Vegas startend, unterwegs waren. Sogar die Granny mit 69 war in Flip Flops am Start. Pünktlich um 8:15 war dann Abfahrt und zu Andis Freuden ging es Offroad im Sand zum Eingang des Antelope Canyon. 

Dort angekommen erklärte uns unser freundlicher Tourguide, wie wir am Handy den richtigen Filter einstellen, um die Orange-Töne im Canyon noch besser einzufangen. Sie erzählte uns noch einiges über den Canyon bevor wir eintraten, wobei mich am meisten erstaunte, dass er für die Öffentlichkeit deshalb geschlossen wurde, weil sich Menschen an Schließungen während der Regenzeit nicht hielten und dadurch ums Leben kamen, da sie die Flut erwischte. Sowie die Regel ohne Blitz zu fotografieren, um den Orangetönen nicht zu schaden, nicht eingehalten wurde. Außerdem brachten einige Menschen auch die Asche ihrer Verstorbenen hierher, um sie zu verstreuen. Das entspricht aber nicht dem Glauben der Navajo, so dass diese dann Reinigungszeromonien abhalten mussten. Die Navajo sind ein indianischer Stamm, dem dieses Land hier gehört. Regenzeit ist zwischen Juli und August, wobei es immer wieder zu Schließungen des Canyons aufgrund der Wassermassen kommt.

Der Canyon selbst war atemberaubend, die Orangetöne und wellenartigen Wandstrukturen sind einfach wunderschön. Auch Baumstämme, die schon vor Jahrzehnte hier zwischen den Wänden hängen blieben, konnten wir betrachten. Unser Tourguide zeigte uns die besten Fotospots. Wir hatten echt Glück die erste Tour des Tages gebucht zu haben, da hier noch weniger Menschen unterwegs sind. Zum Ende hin wurde der Canyon immer enger bis wir auf der anderen Seite wieder heraus kamen und eine Viertel Meile zurück zum Bus spazierten. Dann ging es Offroad wieder retour zum Ausgangspunkt. Wir verabschiedeten uns noch bei den Familien aus Indiana und starteten unsere Fahrt zum Frühstücksspot für heute. 

Andi wollte unbedingt zu KFC, deshalb parkten wir dort, er holte sich sein Fastfood Menü und ich richtete in der Zwischenzeit meinen Porridge her. Dann wurde in Littlefoot gemeinsam gefrühstückt. 

Next stop war dann Horseshoe Bend, wo wir einen kurzen Weg zum Aussichtspunkt zu Fuß gingen und dabei die unterschiedlichsten Menschen beobachteten. Überall ist hier aufgezeichnet Wasser auf den Wegen mitzunehmen, was wirklich die meisten brav machen, jedoch tragen sie die Wasserflaschen fast alle einfach in der Hand, sogar wenn sie einen Rucksack umgehängt haben. Dann gibt es die Personen, die mit richtigen Bergschuhen herumlaufen und dann die, die in Flip Flops gehen. Am interessantesten finde ich die, die von oben bis unten bedeckt rumlaufen, haben heute sogar einige mit Handschuhen bei über 30°C Außentemperatur gesehen. Das sind in der Regel die Asiaten. Ich würde das nicht aushalten, mir war heute schon so, heiß genug. Der Ausblick am Ende des Weges war wieder wunderschön, aber die Verrückten, die sich bis an den Abgrund mit FlipFlops vorwagten und dann auch noch herumwackelten, machten mich etwas nervös, da kann ich mit meiner Höhenangst gar nicht hinschauen. Am Rückweg beobachteten wir wieder die Menschen, viele liefen auch mit Sonnenschirm herum. 

Danach ging es weiter zu Navajo Moenave Dinosaur Tracks. Am Parkplatz angekommen, winkte uns schon ein Navajo von Weiten zu und begrüßte uns gleich an Littlefoot. Er ging mit uns den Weg ab und erklärte uns alles mögliche über die Gegend und die Dinosaurier Fußspuren, die hier gefunden wurden. Auch eine Dino-Kralle im Stein eingebettet zeigte er uns. Die Spuren waren wirklich beeindruckend. Abschließend machte er uns noch selbstgemachte Souvenirs schmackhaft und bat um Trinkgeld. Ein weiterer Souvenirstand einer Navajo Familie war auch noch auf dem Parkplatz, wo ich mir die Symbole auf ihren bemalten Gegenständen erklären lies und dann nicht darum herumkam mir eine Christbaumkugel und einen Traumfänger zu leisten. Damit war unser Bargeld fast aus. 

Mit der Uhrzeit ist es hier gerade etwas verwirrend, im Navajogebiet gilt die Mountain Daylight Time, im restlichen Bundesstaat Mountain Standard Time. Die Navajo stellen nicht auf Sommerzeit um, somit sind wir auf ihrem Gebiet eine Stunde vorne.

Nächster Halt war dann das Monument Valley, wo wir abends dann noch eine kleine Runde spazierten und die imposante Landschaft dabei auf uns wirken ließen. Dabei wechselten wir auch in einen neuen Bundesstaat und zwar Utah.

Danach waren wir auf der Suche nach einem Schlafplatz, wobei wir diesmal einen kleinen Campingplatz ansteuerten. Dieser verfügte aber eigentlich über nichts als ein paar Bänken, also keine Duschen, Toiletten etc… und hätte eigentlich 25$ gekostet, wir hatten aber nur noch 15$ in bar und Kartenzahlung funktionierte hier natürlich auch nicht. Aber die nette Besitzerin nahm die 15$ und ließ uns trotzdem hier parken. Während dem Kochen fürs Abendessen ging dann noch der Gasmelder an, der wird so richtig laut und ließ sich auch nicht abdrehen. Aber durchs Öffnen der Tür hatte er sich schnell beruhigt. Morgen steht wieder eine länger Fahrt an, also ging ich etwas zeitiger ins Bett. Andi trank noch ein Bier unter dem Sternenhimmel, jedoch wurde er dann von einem herumlaufenden Hund hereingejagt. 




4 Kommentare

Chris
Perfekt 🤗, weiter so. Freue mich auf deine nächsten Beiträge 🦉🦩🐸.
Laura Karner
Laura KarnerRedaktion
🦉🚗🌎✈️🤗
Evi
Am liebsten würde ich sofort rüber fliegen und es euch nachmachen, ich komm aus dem Staunen nicht raus.
Laura Karner
Laura KarnerRedaktion
Musst du auf deine Reiseliste setzen, es ist wirklich schön hier.🥰

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