An unserem letzten vollen Tag in L.A. widmete ich mich morgens, solange Andi noch schlief, meinen letzten Postkarten. Nach dem Frühstück organisierte ich uns ein Taxi über Uber, da nach meiner Recherche zu Folge bei den Warner Bros. Studios keine Parkplätze für RVs (Wohnmobile) zur Verfügung stehen. Das funktionierte wieder auf Anhieb und kurz später standen wir vor den Studios.

Voller Erwartungen auf die Tour starteten wir hinein. Zu Beginn sahen wir ein kurzes Video, wo einige der bekanntesten Warner Bros. Produktionen vorgestellt wurden. Danach bekamen wir einen Tourguide zugeteilt, der die nächste Stunde mit uns am Studiogelände verbringen sollte. Sie fuhr mit uns in einem von diesen „Studiomobilen“ herum und zeigte uns unterschiedliche Sets, wo unter anderem Friends und ER gefilmt wurden.





Die Tour war insgesamt sehr informativ, da wir einiges über den Aufbau der Bühnen und auch den Sound erfuhren. Leider konnten wir aber nicht zum Set von Gilmore Girls, was mir schon sehr wichtig gewesen wäre. Zumindest Luke’s Diner wurde uns von der Weite gezeigt.

Nach der Rundfahrt durchs Studiogelände konnten wir noch zwei Ausstellungen betrachten, wo wir noch mehr über Castingprozesse, Soundaufnahmen und Setkonstruktionen erfuhren. Auch einige witzige Bilder im Wohnzimmer von der Big Bang Theory und Friends konnten wir aufnehmen. Ich durfte Bilbo und Andi Gandalf darstellen, wo wir lernten wie Größenunterschiede dargestellt werden können. Mein Highlight war dann noch ein Flug in einer Greenbox auf einem Besen wie Harry Potter.











In der letzten Ausstellung konnten wir noch einige Kostüme von den DC Comics betrachten, ich konnte das Batman Signal einschalten und der sprechende Hut gab auch noch seine Hauswahl für Andi und mich ab. Ich wurde Gryffindor zugeteilt, für Andi ging es nach Slytherin.










Insgesamt verbrachte wir 3.5h bei Warner Bros., wobei sie im Vergleich zu den Universal Studios viel informativer waren, was das Filme machen an sich angeht. Jedoch beeindruckten mich die Special Effekts von den Universal Studios etwas mehr. Ich würde aber trotzdem beides weiter empfehlen.
Nachdem uns unser Uber Fahrer wieder zurück zu Littlefoot brachte, den wir übrigens die letzten Tage auf einem Park & Ride Parkplatz parkten, wo wir für 24h 3$ bezahlen, was extrem günstig ist. Die einzige Bedingung hier ist eine Tap Karte (wiederaufladbare U-Bahn-Karte) zu besitzen, die wir uns um 2$ gekauft hatten. Nach einer kurzen Pause, fuhren wir dann mit Littlefoot Richtung Hollywood Sign, wo wir eigentlich rauf wandern wollten.


Jedoch waren in dieser Siedlung, wo der Wanderweg weggeht, keine RVs erlaubt, somit hielten wir nur kurz, um ein paar Fotos zu machen. Bei der Hitze heute wäre es ohnehin nicht so klug gewesen dort hoch zu wandern. Deshalb fuhren wir dann wieder retour zu unsrem Parkplatz und nahmen anschließend die Metro zum Walk of Fame, der hier nur zwei U-Bahn Stationen entfernt war.

Dort angelangt gingen wir dann auf Star-Jagd, im wahrsten Sinne des Wortes und verfolgten die Sterne der Stars am Boden. Auch einige Souvenirshops betraten wir noch, wobei wir mit dem Angebot hier einfach überfordert waren. Zum Abschluss gönnten wir uns noch ein indisches Abendessen. Hier gab es auch Combos im Angebot, sodass ich drei verschiedene vegetarische Gerichte auf einmal testen konnte und jedes davon war extrem lecker.




Die Postkarten konnte ich auch noch in einem Briefkasten aufgeben und dann ging es mit der Metro zurück zu Littlefoot, der sich schon mehr auf unseren letzten Abend freute als wir. Denn nun war einpacken und putzen angesagt, was sich auf so engen Raum als kleine Challenge herausstellte, vor allem da wir unsere leeren Koffer ja erst morgen an der Wohnmobilvermietungsstelle zurück bekommen würden. So packte Andi beim Esstisch zusammen und ich verkroch mich in den Schlafbereich oberhalb der Fahrerkabine, um dort meine Souvenirs bruchsicher zu verpacken. Den Kochbereich putzte ich heute schon, der Rest kommt dann morgen an die Reihe. Dann bekam ich noch eine Email, dass unser Flug 50min verspätet sei und mit dieser Nachricht gingen wir ins Bett.





