Während ich heute morgen meinen Blog schrieb, begab sich Andi in sein Element Dinge zu reparieren, denn unsere Standheizung schien defekt zu sein. Damit wir im Death Valley nachts dann nicht erfrieren, gings sofort an die Problembehebung. Mit Hilfe seines Leathermans konnte er das Problem am Temperaturregler in kurzer Zeit beseitigen. Das sollte aber für heute leider nicht der einzige Schönheitsfehler an Littlefood bleiben.

Als erstes standen dann die Indian Canyons am Programm, wobei wir mit einem aufgrund der Hitze nicht zu unterschätzenden Spaziergang im Palm Canyon starteten. Die Palmen wachsen hier in einem momentan ausgetrockneten Canyon. Der Spaziergang war einfach atemberaubend, so viele riesige Palmen auf einer Stelle zu sehen, einfach magisch. Als wir zurückkamen wollte Andi die Standklima testen, die zu unserem bedauern auch nicht funktioniert. Mal schauen, ob wir die in den nächsten Tagen noch in Gang bringen.




Danach gings in den Andreas Canyon, wo wir einen kurzen Rundgang unternahmen und anschließend unter dem Schatten der Palmen unser Frühstück genossen. Ich konnte endlich wieder meinen lang ersehnten Maple Syrup Porridge essen, den es auch in Kanada letztes Jahr gab.






Nach einem kurzen Stopp im Supermarkt, um unsere Wasservorräte nocheinmal aufzufüllen (bei den Temperaturen hier lebensnotwendig), ging es weiter in den Joshua Tree National Park, der nicht ohne Grund seinen Namen trägt. Neben Kakteen konnten wir auch unzählige Joshua Trees bestaunen. Der südliche Teil vom Park ist etwas eintönig, aber der Norden hat uns schon gut gefallen. Und da ja bekanntlich alle “guten” Dinge drei sind, hat sich auch noch unser rechter Außenspiegel gelockert und dreht sich nun je nach Wind wie er möchte. Das konnten wir leider noch nicht reparieren, da am Sonntag auch hier die Werkstätten zu haben und auf den Tankstellen haben wir das richtige Werkzeug noch nicht finden können. Aber wir wollten ja ein Abenteuer..








Next stop: Pioneertown, eine alte Westernstadt, wo die Gebäude von außen noch wie damals aussehen, nur inhaltlich haben sich die meisten in Souvenir Shops verwandelt, jedoch großteils mit lokaler handgemachter Ware. Natürlich durfte auch ein kurzer Stopp im Saloon nicht fehlen, wo wir mit Livemusik unterhalten wurden.









Die letzte Etappe hieß dann ab zur Route 66, wo wir unseren heutigen Schlafplatz auf einem Rastplatz neben dem Bagdad Café einnahmen. Am Weg dorthin konnten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang bewundern. Am Rastplatz angekommen, gab’s dann noch Gemüsewraps und zum Ausklang unter dem Sternenhimmel ein Bier für Andi, der auch zwei Sternschnuppen entdecken konnte.






