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Tag 17 – Berkeley & Painted Ladies

Gemütlich starteten wir heute in den Tag, da wir nur noch gut drei Stunden Fahrt nach San Francisco vor uns hatten. Zuerst mussten wir aber noch den Wassertank am Weg füllen und ein paar Lebensmittel einkaufen. An der Tankstelle, wo wir Littlefoots Wassertank füllten, gab es zu Andis Freuden wieder Dunkin Donuts. Beim Lebensmitteleinkauf brauchten wir hauptsächlich wieder ordentliches Wasser, wobei wir Mineralwasser (mit Sprudel) bevorzugen, das ist jedoch gar nicht so einfach zu bekommen. Bei Walmart konnten wir kein einziges finden und diesmal lag es nicht an der Größe des Supermarktes, im zweiten Geschäft wurden wir dann fündig, aber nicht im Gang mit „Wasser“ beschriftet sondern bei den „Snacks“. Diese Logik muss man mal verstehen. Aber egal ich freute mich extrem, dass wir endlich wieder unser Pellegrino Wasser hatten.

Dann fuhren wir weiter zur University of Berkeley, die ich unbedingt sehen wollte. Am Weg dorthin hatten wir wieder fünfspurige Autobahnen, die komplett voll waren und teilweise Stop and Go Verkehr. In Berkeley angekommen, war es gar nicht so einfach einen Parkplatz zu finden. Wir parkten dann irgendwo im Campusgelände, was wahrscheinlich nicht so gedacht ist, aber wir spazierten nur kurz herum und ließen Littlefoot nicht lange alleine. Auf unserem Weg durch die Uni, kamen wir auch bei einer Studentenverbindung vorbei, wo wir uns selbstgebackene Brownies in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen mitnahmen. Zum Glück hatten wir keinen Strafzettel bekommen.

Dann hielten wir noch bei Taco Bell in einem eher unsicheren Viertel, wo uns davor schon dreimal gesagt wurde, dass wir es meiden sollten. Aber es lag halt am Weg und außer einem sehr traurigen Anblick, da hier viele Obdachlosen leben, ist uns nichts passiert. Zur Erklärung Taco Bell ist ein Fast Food Restaurant, das mexikanisches Essen anbietet, wenn es das bei uns geben würde, wäre ich bestimmt öfter in einem Fast Food Restaurant. Wir parkten dort, jedoch war das Restaurant geschlossen, man konnten sich nur am Drive Through Essen abholen, was uns ein Obdachloser, der davor herumspazierte, erklärte. Er bat uns dann noch darum ihm ein Getränk mitzunehmen, was wir auch taten. Er freute sich sehr darüber. In Littlefoot verspeisten wir dann unser Kostenproben und waren für ein Fast Food Lokal schon begeistert. Vielleicht treffen wir auf unserem Weg nochmal auf einen Taco Bell, aber extra anfahren werden wir keinen mehr. Nach einem kurzen Tankstopp, da der Benzin hier um einiges billiger war als er in San Francisco sein sollte, verließen wir Oakland.

Am Weg in die Stadt hinein staute es sich wieder auf der Brückenauffahrt, wobei hier mindestens zehn Spuren nebeneinander waren. Aber es ging dann doch flott dahin. Unsere Aufgabe war nun einen sicheren Parkplatz für die Nacht in der Nähe des Piers zu finden. Der erste Versuch war an einem überwachten Parkplatz, wo uns der Manager schon von der Weiten wegwinkte, ich dann aber nochmal genauer nachfragte. Er meinte, er müsse uns aufgrund unseres größeren Gefährts einen doppelten Preis verrechnen und dass wir vielleicht noch etwas günstigeres finden würden, da das sonst 110$ für 24h wären. Wir fuhren dann zu einem Parkplatz um die Ecke, der uns wieder von der Weite schon wegwinkte. Dann stoppten wir in der Nähe eines Parks, wo wir aber nur bis morgen früh parken dürften und dann ginge die Suche von Neuem wieder los. Aufgrund der Rezesionen, die man in Google findet, dass hier sehr viel eingebrochen wird in der Gegend, beschlossen wir dann den doch teuren Parkplatz zu nehmen, um zumindest keine weiteren Probleme zu bekommen. Wir stoppten davor noch an den Painted Ladies, bunten Häusern, die durch die Serie Full House bekannt wurden. Es war sehr beeindruckend über die steilen Straßen San Franciscos mit Littlefoot zu fahren, jedoch auch ziemlich anstrengend auf alles zu achten. Ein Pick Up fuhr zu eng an uns vorbei und zerstörte dabei seinen Spiegel, so dass das Glas brach, unserer bekam zum Glück nichts ab. Als wir bei Parkplatz Nummer 1 wieder auftauchten, winkte uns der Mann von der Weite wieder davon, aber als er mich sah, fragte er, ob wir leicht jetzt die ganze Zeit auf Parkplatzsuche herumgefahren wären, was ich mit Ja beantwortete. Da machte er uns dann ein Angebot, dass er uns ganz hinten hinstellen und uns nur für 1 Fahrzeug verrechnen würde, wenn wir innerhalb von 24h wieder weg wären. Das nahm ich dankend an, bin gespannt, ob wir dann morgen wirklich „nur“ 55$ bezahlen müssen. Aber zumindest können wir beruhigt schlafen.

Nun ging es zu Fuß noch Richung Golden Gate Bridge, um den Anblick dieser bei den letzten Sonnenstrahlen noch zu genießen. Da sah Andi plötzlich zwei T3 nebeneinander stehen, die musste er natürlich näher betrachten und zu seinem Glück tauchten dann die Besitzer auch noch auf. Der eine Bus war aus Deutschland, wobei das Pärchen gerade auf Weltreise mit ihrem Bus ist. Sie haben ihn von Hamburg nach Ostkanada verschiffen lassen und wollen weiter nach Südamerika. Der zweite Bus war ihre momentane Reisegesellschaft, eine ältere Dame aus Kanada. Andi konnte sich super mit ihnen austauschen und fachsimpeln während ich Fotos von der Golden Gate bei Abendrot schoss und Finn, den Hund der Kanadierin, streichelte.

Zum Abschluss gingen wir dann noch in einen Park, wo wir vor einem George Lucas Gebäude landeten. Davor war ein Yoda Brunnen, den wir leider bei Dunkelheit nicht mehr so gut abbilden konnten, aber durch die Fensterscheiben in das Gebäude hinein, sahen wir noch R2-D2 und C-3PO stehen. Am Rückweg zu Littlefoot stoppten wir noch in einem Souvenirladen. Die Gegend, in de wir hier spazierten, wirkte sehr ruhig und sicher. Für Andi ging’s dann zeitiger ins Bett, da wir morgen wieder einiges am Programm steht und wir früher aufmüssen.

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