Nach einem kurzen Schockmoment gestern, da Andi im Krankenhaus noch eine Fraktur im Handgelenk ausschließen wollte, hieß es dann heute, zum Glück ohne Gips, um 5Uhr Tagwache für uns. Ein langersehnter und aufregender Tag stand bevor. Nachdem mein Vater uns nach Wien zum Flughafen brachte, verlief der Check In für unseren Direktflug nach LA problemlos. Der 12h Flug war angenehm, wobei mein Highlight der Ausblick über Grönland war, wo ich die weiße Eisdecke bewundern konnte. Außerdem machte uns der Pilot auch auf den Grand Canyon aufmerksam als wir darüber flogen. Also von oben hätten wir ihn dann schon mal gesehen.

In LA angekommen stand zuerst die Border Control an, wobei wir so lange durch brauchten, dass unsere Koffer schon neben dem Gepäckband auf uns warteten. Nun hieß es den Weg zum Uber Abholpunkt finden, was zu Beginn eine kleine Challenge darstellte, aber nach 3maligem Nachfragen hatten wir den Shuttlebus dorthin gefunden. Die Fahrt mit Henry unserem Uber Fahrer verlief problemlos und wir konnten die ersten Eindrücke von dieser riesigen Stadt aufnehmen. 3h nach Landung waren wir um 16:00 Ortszeit nun endlich in unserem Hotel angekommen, wo es nach kurzem frisch machen gleich weiter ging, um den Jetlag so gut wie möglich zu übergehen.

Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zu einem kleinen mexikanischen Lokal, wo wir uns mit einem alten Bekannten und seiner Freundin Cat zum Essen trafen. Nachdem uns Edy alle Speisen erklärte, entschieden wir uns beide für ein typisches Gericht aus El Salvador, dass ich bisher nicht kannte, “Purpusas”, geschlossene Maistortillas mit verschiedenen Inhalten gefüllt. Die waren extrem gut.

Danach ging es mit den beiden noch mit dem Auto auf zum Redondo Beach Pier, wobei ich während der Fahrt mit zufallenden Augen schon echt zu kämpfen hatte. Am Pier war dann bei Sonnenuntergangs-Stimmung noch Beine vertreten angesagt. Dabei erklärten uns die beiden noch einiges über LA, die Westküste und gaben uns noch wertvolle Tipps für unseren 3wöchigen Trip. Wir konnten in der Ferne auch noch Sea Lions entdecken und zu Andis Freuden auch ein Pub finden, dass 88 verschiedene Biersorten im Angebot hatte. Es blieb dann aber nur bei einer Kostprobe.

Danach brachten uns Edy und Cat wieder zurück ins Hotel, wobei wir beide von dieser Fahrt nicht mehr viel mitbekamen, da wir sofort im Auto einschliefen. Im Hotel angekommen, übergaben wir noch die mitgebrachten Goodies aus Österreich (Wieselburger Bier, Mozartkugeln und Mannerschnitten, was sonst?), worüber Edy sich extrem freute. Danach fielen wir einfach ins Bett.





